Krebsfrüherkennung und Krebsnachsorge

Die Krebsfrüherkennung dient dazu, bösartige Erkrankungen des Unterleibs und der Brust rechtzeitig zu erkennen.

Die Krebsvorsorge, ein Abstrich aus dem Gebärmutterhals (PAP-Test), ist erst ab dem 20. Lebensjahr vorgesehen, kann aber auch schon früher gerechtfertigt sein, denn der Gebärmutterhalskrebs ist der zweithäufigste Krebs der Frau. Er ist aber heilbar, wenn er in einem frühen Stadium erkannt und behandelt wird.

 

Diese Beispielbilder wurden uns freundlicher Weise von der Zytologischen Gemeinschaftspraxis Dr. Brigitte Klein und Kolleginnen, Dortmund, zur Verfügung gestellt.

 

Ab dem 30. Lebensjahr besteht die Krebsvorsorge noch zusätzlich aus einer Brustuntersuchung.

Seit 2020 wird ab dem 35. Lebensjahr die sogenannte Co-Testung durchgeführt. Dabei wird zusätzlich ein HPV-Test veranlasst.

Das humane Papilloma-Virus (HPV) ist die gesicherte Ursache für den Gebärmutterhalskrebs. Ein negativer Pap- und ein negativer HPV-Test bedeutet, daß Sie mit 99%-iger Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren keinen Gebärmutterhalskrebs entwickeln werden. Sind beide Teste negativ, dann wird diese Co-Testung alle drei Jahre wiederholt.

Bei auffälligen Abstrichen werden sie vorsorglich in ein Dysplasie-Zentrum überwiesen

Wir sind auch nach der Feststellung einer Krebserkrankung für Sie ihr erster Ansprechpartner und begleiten Sie unterstützend durch ihre Therapie. Nach Abschluß der Therapie ist die regelmäßige, leitliniengerechte Nachsorge sehr wichtig. Diese führen wir in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Krebszentren durch. Wir sind eine anerkannte DMP-Praxis für Brustkrebspatientinnen.

Mädchen und Jungen ab dem 9. Lebensjahr können gegen das HPV-Virus geimpft werden. Bis zum vollendeten 17. Lebensjahr ist dies eine Leistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.

Wir führen diese Impfung in unserer Praxis ohne Terminvereinbarung jederzeit durch.